Weiterentwicklung

Die folgenden Arbeiten sind geplant und werden je nach Möglichkeit früher oder später umgesetzt:

1. Neue Web-Seite

Für den Start des Winters 2020/21 entwickelt Skitourtenguru eine neue Web-Seite mit zeitgemässem Design. Die neue Web-Seite wird sich ideal an die Bildschrimgrösse anpassen und damit auch auf dem Smartphone gut funktionerien.

2. Verbesserter Algorithmus

Seit dem Winter 2018/19 berechnet Skitourenguru das Lawinenrisiko mit Hilfe der Quantitativen Reduktionsmethode. Skitourenguru entwickelt zur Zeit ein neues Modell, das auf 32 Rohparametern basiert: Z.b. Hangneigung (Terrain-Indicator), Gefahrenstufe (Danger-Indivator), Kernzone, Lawinenprobleme, Travel-Density, Kammnähe, Höhe, Gelände-Kurvaturen, Absturzgefährdung, usw. Das Modell wird von einem Trainingsdatensatz (Unfälle und Nicht-Unfälle) mit Hilfe von Machine-Learning abgeleitet.

3. Abdeckung des ganzen Alpenraumes

Skitourenguru weitet die Dienstleistung allmählich auf den ganzen Alpenraum aus. Dazu ist es notwendig tausende von neuen Routen zu digitalisieren. Dieser Prozess ist sehr aufwändig und wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

4. Schneemengen

Wo hat's wie viel Schnee? Eine wichtige Frage während der Skitourenplanung zu Zeiten des Klimawandels. Skitourenguru möchte mittelfristig die Schneemenge am Startpunkt in die Filterkriterien aufnehmen. Dadurch wird es möglich sein differenziert nach Routen zu suchen, die bspw. minestens 20 cm Schnee am Startpunkt aufweisen. Schneehöhen aufgeschlüsselt nach Höhe über Meer kannst du bereit heute unter Schneemengen konsultieren.

5. Bewertung von User-generierten Routen

Der End-User schickt eine Route (auf der Karte von Hand erzeugt) oder einen Track (mit dem GPS im Feld aufgenommen) an Skitourenguru und erhält einen umfassenden Feedback zurück: Zuerst wird die Route in ihrem Verlauf korrigiert, anschliessend wird sie mit Skitourenguru bewertet.

6. Automatisierter Schwierigkeitsgrad

In Form der SAC-Skitourenskala steht uns ein bewährtes Bewertungsschema zur Verfügung. Dieses wird aber sehr uneinheitlich angewandt. Dank hochaufgelösten Höhenmodellen ist die Entwicklung eines Algorithmus möglich, der diese Aufgabe reproduzierbar und einheitlich übernimmt.

7. Schneedeckenstabilitäts-Modell

Die Lawinenforschung arbeitet seit ein paar Jahren intensiv an einer sogenannten Modellkette. Mit Hilfe von Wetterdaten (Messstationen oder Wettermodellen) wird in einem hochaufgelösten Raster die Schneedecke modelliert (siehe Snowpack). Aus der Schneedecke werden Stabilitätsindikatoren abgeleitet. Noch stellen sich ein paar ungelöste Probleme: Die Schneedeckenmodellierung reagiert sensitiv auf die Meteo-Eingangsdaten. Zudem ist immer noch unklar, wie von einem Schneedeckenprofil die Scheedeckenstabilität abgeleitet und validiert werden könnte. Skitourenguru beobachtet die Fortschritte aufmerksam und wird zu gegebener Zeit den Algorithmus auf die beschriebene Modellkette abstützen.

Spendenaufruf

Wann was genau umgesetzt sein wird, hängt auch davon ab, wie gut das Projekt unterstützt wird. Skitourenguru wird auch in Zukunft gratis, werbefrei und barrierefrei (ohne lästiges Login) zur Verfügung stehen. Deine Spende fällt auf einen fruchtbaren Boden:

Skitourenguru GmbH, 8006 Zürich
IBAN: CH84 0844 0258 3878 4200 1
Bank Cler AG, Uraniastrasse 6, CH-8001 Zürich, BIC/Swift: BCLRCHBB, Clearing-Nr. 8440

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